Schauplätze zwischen Rosenheim und Russland
Von meiner Heimatstadt Rosenheim über München, Berlin und Paris bis ins Herzen Russlands und die USA. Die Wege meiner Figuren führen durch ein Europa im Krieg.

Rosenheim bildet den Ausgangspunkt meiner Trilogie. Da ich selbst hier aufgewachsen bin, wollte ich die Geschichte ganz bewusst in meiner Heimatstadt beginnen lassen. Dafür recherchierte ich in regionalen Archiven und ließ reale Orte, Ereignisse und Personen in die Handlung einfließen. Auch Erich Winter und sein Wirken als Ortsgruppenleiter sind in Teilen von einer historischen Rosenheimer Persönlichkeit und tatsächlichen Ereignissen inspiriert.
Von hier aus führen die Wege der Figuren nach München, Berlin und Paris, nach Ostpreußen, Polen, Russland und in die USA. Jeder Handlungsstrang hat seine eigenen Schauplätze, bis sich die Wege schließlich wieder miteinander verbinden.
Eine besondere Grundlage bildeten die Karten und Marschrouten meines Großvaters. Mit dem 63. Panzergrenadierregiment überquerte er den Don und gelangte bis kurz vor Stalingrad. Seine Aufzeichnungen erzählen dabei nicht nur von Orten und zurückgelegten Wegen, sondern auch von den extremen Bedingungen an der Ostfront, mit eisigen Temperaturen von unter minus 30 Grad.
So werden reale Orte nicht nur zur Kulisse, sondern zu einem Teil der Geschichte.
Weitere Einblicke
Die Tagebücher meines Großvaters
Geheime Tagebücher eines jungen Mediziners, der 1942 mit nur 25 Jahren als Truppenarzt an die Ostfront geschickt wurde.
Weiterlesen →Quellen, Archive und Zeitzeugen
Archivbesuche, Wehrmachtsberichte und Gespräche mit Überlebenden des Zweiten Weltkriegs.
Weiterlesen →Begegnung mit David Marshall
Der 1924 geborene US-Veteran der „Railsplitters“ und die Suche nach einer neuen Perspektive.
Weiterlesen →Auschwitz. Geschichte an ihrem dunkelsten Ort
Für Jacobs Geschichte wollte ich Auschwitz nicht nur aus Büchern und Berichten kennen. Ich wollte den Ort sehen, an dem sich ein entscheidender Teil seines Schicksals abspielt.
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