Zeitzeugen
Noch können wir fragen
Bald wird niemand mehr aus erster Hand vom Zweiten Weltkrieg erzählen können. Bis dahin bewahre ich diese Erinnerungen: im Podcast, in den Romanen und in jedem Klassenzimmer, das ich betrete.

Warum das zählt
Aus Schulstoff wird eine Begegnung
Für den Podcast „Wunder. Wissen. Weltkrieg“ spreche ich mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Überlebenden, Geflüchteten und Angehörigen der SS. Was sie erzählen, steht in keinem Schulbuch.
In Lesungen spiele ich Ausschnitte dieser Gespräche ein. Wenn die Stimme einer Überlebenden den Raum füllt, wird still, was vorher Unterricht war.
Geschichten, die nicht vergessen werden dürfen
Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gesucht
Für meine Recherchen, meinen Podcast und meine Romane über den Zweiten Weltkrieg bin ich immer wieder auf der Suche nach Menschen, die ihre Erinnerungen teilen möchten.
Ich suche Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs. Jede Erinnerung ist wertvoll.
Gesucht werden
- Jahrgang 1920 oder älter
- spätestens 1940
- Ehemalige Soldaten
- Geflüchtete und Vertriebene
- Angehörige der SS
- SA
- des Volkssturms
- Frauen und Männer
- die diese Zeit miterlebt haben
Ich höre zu. Ich bewahre Erinnerungen. Und ich gebe ihnen eine Stimme, in meinem Podcast „Wunder. Wissen. Weltkrieg“ und in meinen Romanen.
Das gilt genauso für Angehörige, die Briefe, Tagebücher, Fotografien oder die Erzählungen ihrer Eltern und Großeltern bewahren. Ein Gespräch geht bei mir immer, bei Ihnen zu Hause, am Telefon oder per Video. Sie bestimmen, wie viel Sie erzählen möchten und ob daraus eine Podcastfolge wird.
Oder direkt an autorin@raphaela-hoefner.de
Erinnerung ist wie eine Flamme, die von einem Menschen an den nächsten weitergegeben wird.
Menschen, die mir ihre Geschichte anvertraut haben
Einige der Begegnungen der letzten Jahre. Jedes dieser Gespräche hat meine Romane und meinen Podcast verändert.

Ernst Krakenberger 
Mit Ernst Krakenberger, Station für Station auf der Karte 
Leon Weintraub, der durch ein Wunder Auschwitz überlebt hat 
Gidon Lev, der Junge aus Theresienstadt 
Sepp Heinrichsberger, zurück an dem Ort, an dem alles geschah 
Veteranen bei der Gedenkfeier in den Niederlanden
Es ist ein Unterschied, ob man über einen Verlust liest oder neben jemandem steht, der ihn getragen hat.
Raphaela Höfner
Recherchereise in die Niederlande, 2022
Begegnungen

Der Koffer
Feldbesteck, Sterbebildchen, Fotografien, ein Lesebuch von 1938. Originale, die mit auf jede Lesung reisen.

Geschichte zum Anfassen
Was man in der Hand hält, vergisst man nicht. Nach jeder Lesung stehen die Objekte offen auf dem Tisch.
Gegen das Vergessen
Die Flamme darf nicht erlöschen
Am Ende jeder Podcastfolge steht für mich das Bild des olympischen Feuers. Erinnerung ist wie eine Flamme, die niemals erlöschen darf und von einem Menschen an den nächsten weitergegeben wird. Genau darum geht es in meiner Arbeit mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen.
Fragen zu Zeitzeugen
- Was sind Zeitzeugen-Interviews bei Raphaela Höfner?
- Gespräche, die ich mit Überlebenden, Geflüchteten, Veteranen und Angehörigen der SS über ihre Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg führe. Sie erscheinen im Podcast „Wunder. Wissen. Weltkrieg“ und fließen in meine Romane ein.
- Was passiert mit meiner Geschichte?
- Wir sprechen in Ruhe, so ausführlich Sie möchten. Ob und in welcher Form das Gespräch veröffentlicht wird, im Podcast, in einer Lesung oder gar nicht, entscheiden Sie. Nichts geschieht ohne Ihr Einverständnis.
- Eignen sich die Interviews für den Unterricht?
- Ja. Ich setze die Gespräche als Lehrmaterial zu Toleranz, Antisemitismus, Demokratie, Zweitem Weltkrieg und Holocaust ein, auch in meinen Lesungen an Schulen.
- Kann ich meine eigene Geschichte erzählen?
- Ja, jederzeit. Wenn Sie als Zeitzeugin oder Zeitzeuge von dieser Zeit berichten möchten, oder wenn Sie als Angehörige die Erinnerungen Ihrer Familie bewahren wollen, schreiben Sie mir einfach an autorin@raphaela-hoefner.de. Ein Gespräch ist auch per Telefon oder Video möglich.

